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Der richtige Schnuller von Anfang an – anfangs ein Segen, später ein Problem?

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Eltern haben verschiedene Methoden, um ihren Kindern den heißgeliebten Schnuller abzugewöhnen. Entweder holt ihr der Osterhase, man schenkt ihn dem Nikolaus oder er wird symbolisch an Sträucher oder Bäume gehängt.

Was am Anfang als Segen für die Eltern gilt, könnte sich später zu einem Albtraum entwickeln. Denn der anfängliche Tröster entwickelt sich mit der Zeit nicht nur zum Dauerbegleiter, sondern kann zahnbedingte Probleme hervorrufen.

Dauernuckeln am Schnuller kann über längeren Zeitraum die Milchzähne schief wachsen lassen. Denn aufgrund des Saugens werden diese nach vorne gedrückt und entsteht ein sogenannter offener Biss.

Das kann sich sogar auf die bleibenden Zähne übertragen. Diese Fehlstellung muss anschließend kieferorthopädisch behandelt werden.

Der Schnuller kann als Einschlafhilfe oder zur Beruhigung helfen, anschließend sollte man ihn aber entfernen, um Spätfolgen zu vermeiden. Bei vielen Kindern wird der Schnuller dann durch den Daumen abgelöst. Hier treten dieselben Folgen auf wie beim Schnuller.

Der Schnuller kann nicht nur zahnbedingte Folgen herrufen, sondern auch sprachliche Entwicklungen behindern.

Unsere Kieferorthopäden beraten dich gerne direkt in der Klinik. Wir empfehlen kieferorthopädische Kontrollvisiten spätestens ab dem 3. Lebensjahr.

Unverbindliche Erstvisiten mit unseren Kieferorthopäden unter T. 0471 19 51 250, via Chat oder E-Mail.

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